Auf seinem Kreuzzug gegen das Böse und Schlechte in Raveland bedient sich Rob Acid ein weiteres Mal vollmundig aus seinem reichhaltigen Repertoire analoger Sequenzen. Wo viele seiner Kampfgefährten sich jedoch in reiner Selbstgefälligkeit selbst ein Bein stellen, verliert der Kölner nie den Blick für die Bedürfnisse der globalen Club-Community und verteilt statt unverdaulicher Rohkost auch dann und wann locker-leichte Sahnehäubchen, die Appetit auf mehr machen. Diese Platte ist vielleicht nicht ganz so anregend wie Sex mit einer schönen Frau (oder einem attraktiven Mann - je nach Gusto), aber als nebenwirkungsfreies Aphrosidiakum mehr als brauchbar.